
Dieter Diekhans, Geschäftsführung,
Tischlerei Steinkämper GmbH
Ich glaube, viele junge Leute wollen wieder etwas „Richtiges“ machen – etwas, das man anfassen kann und bei dem man abends sieht, was man geschafft hat. Beim Tischlern kannst du kreativ sein, du arbeitest mit den Händen, aber auch mit Technik. Zudem schafft man etwas Bleibendes, das dem Job einen echten Sinn gibt. Und viele Kunden wollen heute lieber etwas Individuelles und Hochwertiges statt Massenware – das macht den Beruf für die Jugend wieder spannend, da hier immer wieder neue Projekte und Aufgaben warten und die Herausforderung immer wieder eine andere ist.
Ehrlich gesagt: meistens nicht. Unsere gestalterische Rolle wird oft gar nicht so richtig wahrgenommen. Viele Kunden sehen am Ende nur das fertige Möbelstück, aber nicht, wie viel Planung, Ideen und Kreativität vorher darin stecken. Dabei sind wir häufig diejenigen, die aus einer vagen Vorstellung des Kunden etwas Praktisches und Schönes machen. Heute hat sich unsere Arbeit stark gewandelt: Früher war es reine Handarbeit, heute müssen wir versiert sein – Planung und Gestaltung laufen heute oft am Computer, nicht nur am Werkstück. Dabei verdient die Planung viel mehr Wertschätzung, denn sie ist entscheidend dafür, dass am Ende alles stimmt. Und auch die gestalterische Verantwortung liegt zu einem großen Teil beim Tischler, nicht nur beim Architekten. Wir könnten im Handwerk durchaus noch deutlicher zeigen, was wir gestalterisch alles draufhaben.
Gerade weil überall mit Rabatten geworben wird, können wir uns gut abheben. Wir machen keine „Schnell-mal-zusammengeschraubt“-Möbel, sondern Maßarbeit mit hochwertigen Materialien und persönlicher Beratung. Viele merken, dass günstige Ware oft Kompromiss-Lösungen mit sich bringt – und dann kommen sie zu uns, weil sie etwas Passendes und Langlebiges wollen. Dabei ist es wichtig zu wissen: Viele Prozesse beim Tischler sind zwar auf industriellen Standards angelegt, aber wir setzen sie so ein, dass individuelle Lösungen entstehen. Selbst hochwertige Möbel aus der Industrie haben oft Abstriche bei Maßen, Formen oder Details – sie sind standardisiert, auch wenn sie gut verarbeitet sind. Beim Tischler dagegen produzieren wir mit modernen, hochwertigen Anlagen, ohne dass der Kunde Kompromisse eingehen muss.

Dieter Diekhans, Geschäftsführung,
Tischlerei Steinkämper GmbH

Andre Hökenschnieder, Projektleitung,
Tischlerei Steinkämper GmbH
Die Tischlerei Steinkämper aus Rietberg realisiert maßgeschneiderte Lösungen – vom Solitärmöbel über industriellen Modellbau bis zu Laden- und Messebau. Im Interview erfährst du, wie Dieter Diekhans und das Team traditionelles Handwerk mit automatisierter Fertigung verbinden und Projekte bis zur letzten Schraube sauber umsetzen.
Solche Marken geben den Kunden einfach ein gutes Gefühl. Sie stehen für Qualität, Haltbarkeit und moderne Technik – und das merkt man auch im Alltag. Für mich als Tischler sind diese Materialien super, weil ich damit hochwertige Lösungen anbieten kann, die sich deutlich von Standardware unterscheiden. So ermöglichen sie uns, uns bewusst von Standardoberflächen abzuheben und individuelle, maßgeschneiderte Gestaltungen anzubieten.
Auf jeden Fall. Ein durchgängiger Look wirkt immer sehr edel und modern – genau das, was viele anspruchsvolle Kunden suchen. Wenn alles farblich perfekt zusammenpasst, kann ich komplette hochwertige Konzepte anbieten, die wie aus einem Guss wirken. Das hebt uns klar in den Premiumbereich.
Mein erster Eindruck (und auch der zweite): sehr gut. Die Farben sind modern und harmonisch, das Material wirkt wertig und ist praxisnah gedacht. Da merkt man gleich: Das lässt sich in vielen Projekten sinnvoll einsetzen – und es hat einfach Stil. Insgesamt wirkt das Sortiment sehr durchdacht, harmonisch und zeitlos, sodass es für unterschiedlichste Projekte passt.
Ja, da fallen mir sogar einige ein. Gerade bei Projekten, die ein modernes und hochwertiges Gesamtbild brauchen, hat das Material voll und ganz überzeugt. Es ließ sich super verarbeiten, und beim Kunden kam der Look richtig gut an. Ich würde FEELINGS jederzeit wieder einsetzen, besonders bei Küchen oder Innenausbauten, die einen eleganten Charakter erhalten sollen.
Mehr spannende Einblicke bietet das Interview mit Barbara Busse, das Sie hier lesen können.