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Pressemitteilung IV/2014


Umsatz- und Ergebniszuwachs im ersten Halbjahr 2014

Innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres konnte die Westag & Getalit AG ihren Umsatz leicht um 2,1 % auf 112,4 Mio. € (Vorjahr: 110,1 Mio. €) steigern und profitierte damit von der generell guten Wirtschaftslage in Deutschland.
Weiterhin schwierig verhielt sich die wirtschaftliche Situation in den Auslandsmärkten der Gesellschaft. Der Umsatz im Export verringerte sich im ersten Halbjahr um 2,2 % auf 23,0 Mio. € (Vorjahr 23,5 Mio. €). Durch den Umsatzrückgang in Teilen des  Exportgeschäfts bei gleichzeitig stärkeren Inlandsumsätzen sank in der Folge auch die Exportquote auf 20,4 % (Vorjahr 21,3 %).

Die Sparte Türen/Zargen konnte innerhalb des ersten Halbjahres ihren Umsatz um 6,3 % auf 58,6 Mio. € steigern und sowohl im Inland als auch im Export gegenüber dem Vorjahreszeitraum wachsen.

Differenzierter stellt sich die Entwicklung für die Sparten Laminate/Elemente und Sperrholz/Schalung dar, die ab dem 01.01.2014 zur Sparte Oberflächen/Elemente zusammengefasst wurden. Hier musste ein Rückgang des Umsatzes von 2,9 % auf 50,3 Mio. € verzeichnet werden. Zurückzuführen ist die Verringerung vorwiegend auf fehlende Aufträge relevanter Exportmärkte.

Sowohl die leichte Umsatzsteigerung als auch die Nutzung von Einsparpotenzialen in Verbindung mit der kontinuierlichen Effizienzsteigerung führten in den ersten sechs Monaten des Jahres zu einer Verbesserung des Unternehmensergebnisses. Wir konnten unser Ergebnis vor EE-Steuern im ersten Halbjahr 2014 um 18,8 % im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr auf 4,8 Mio. € steigern. Parallel entwickelte sich auch der Periodenüberschuss nach Steuern positiv und stieg auf 3,4 Mio. € (Vorjahr 2,8 Mio. €).

Der Halbjahresüberschuss je Aktie liegt für die Stammaktie bei 0,59 € (Vorjahr: 0,49 €). Für die Vorzugsaktie beträgt der Wert 0,65 € (Vorjahr: 0,55 €).

Ausblick

Trotz der sich sehr unterschiedlich entwickelnden Exportmärkte, die für unser Geschäft relevant sind, halten wir für das Jahr 2014 weiterhin an unserer positiven Grundeinstellung fest. Die generell gute Inlandskonjunktur lässt eine für uns positive Umsatzentwicklung erwarten. Ergebnisseitig wirkten sich bisher bereits erste positive Effekte der Spartenzusammenfassung aus. Zudem werden weiterhin konsequent mögliche Sparpotenziale genutzt und die Effizienz in der Fertigung kontinuierlich erhöht, unter anderem auch durch die getätigten Investitionen.

Insgesamt halten wir daher weiterhin an unserem Ziel fest,  im laufenden Jahr sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis – entsprechend der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen - wachsen zu können.