Die Westag & Getalit AG hat im ersten Quartal 2018 Konzernumsatzerlöse in Höhe von 60,9 Mio. € erzielt. Damit verbesserte sich der Umsatz leicht um 2,0 % gegenüber dem des Vorjahreszeitraums in Höhe von 59,7 Mio. €. Besonders positiv entwickelte sich dabei in den ersten drei Monaten 2018 das Exportgeschäft der Gesellschaft. Der Umsatz in den Auslandsmärkten konnte um 9,1 % gesteigert werden und erhöhte sich auf 14,4 Mio. € (Vorjahr 13,2 Mio. €). Entsprechend stieg auch die Exportquote von 22,1 % auf 23,7 %.
Die Umsatzerlöse der Sparte Türen/Zargen stellten sich mit einem Wert von 32,1 Mio. € nahezu unverändert gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (32,3 Mio. €) dar. Die Umsatzerlöse der Sparte Oberflächen/Elemente erhöhten sich von 25,7 Mio. € auf 27,2 Mio. €. Die Umsätze des Zentralbereichs lagen bei 1,6 Mio. € (Vorjahr 1,7 Mio. €).
Das Konzernergebnis vor Steuern belief sich im ersten Quartal 2018 auf 2,4 Mio. € (Vorjahr 2,3 Mio. €). Nach Steuern erhöhte sich das Ergebnis innerhalb der ersten drei Monate auf 1,7 Mio. € (Vorjahr 1,5 Mio. €). Der Überschuss je Aktie beträgt für die Stammaktie 0,29 € (Vorjahr 0,26 €) und für die Vorzugsaktie 0,35 € (Vorjahr 0,32 €).
Investitionen
Für das Jahr 2018 sind Investitionen in Höhe von rund 16 Mio. € vorgesehen. Im Vordergrund steht dabei die Ausweitung der Kapazitäten in der Sparte Türen/Zargen. Dies umfasst insbesondere die Fertigstellung der mehrjährigen Investition in die Zargenendbearbeitung. Mit den darüber hinaus vorgesehenen Investitionen in der Sparte Oberflächen/Elemente zur Optimierung der betrieblichen Abläufe und der technischen Anlagen werden die beiden Werke auch zukünftig auf einem technisch hohen Niveau gehalten.
Mitarbeiter
Zum 31.03.2018 beschäftigte die Westag & Getalit AG unverändert zum Vorjahresstichtag 1.294 Mitarbeiter.
Ausblick
Auf Basis der Prognosen für die deutsche Bauindustrie geht das Management weiterhin grundsätzlich von einem positiven Marktumfeld in 2018 aus. Ein zusätzlicher Faktor dieser optimistischen Einschätzung ist dabei auch der weitere Ausbau der Vertriebsaktivitäten in der Sparte Oberflächen/Elemente. Aufgrund der auch zukünftig schwer einzuschätzenden Exportmärkte bleibt eine genaue Prognose für die Geschäftsentwicklung im Ausland schwierig. Insgesamt ist der Vorstand jedoch aufgrund des auf die jeweiligen Märkte zugeschnittenen Produktportfolios optimistisch, auch die Exportaktivitäten bei entsprechender Wirtschaftslage steigern zu können.
Unter Berücksichtigung der bereits eingeleiteten strategischen Maßnahmen und positiver Branchenprognosen blickt das Management optimistisch in die Zukunft. Demzufolge bestätigt der Vorstand unter den im Geschäftsbericht 2017 genannten Rahmenbedingungen die Prognose für das Jahr 2018 und strebt einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse sowie eine im Vergleich dazu höhere prozentuale Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr an.